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Weihnachtsbräuche und Naturerlebnis in Masuren

1. Tag: Anreise
Eigene Anreise nach Warschau. Die polnische Hauptstadt präsentiert sich heute als moderne, quirlige Metropole, der die Spuren der jüngeren Zeitgeschichte kaum mehr anzusehen sind. Gleich nach Kriegsende begann die Rekonstruktion der historisch bedeutsamen Altstadt, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Einen ersten Überblick gewinnen Sie bei einem Besuch der Aussichtsplattform auf dem Kulturpalast, dem höchsten Gebäude der Stadt. Bei einem geführten Spaziergang durch das historische Stadtzentrum sehen Sie das Königsschloss, die prächtigen Bürgerhäuser, die Sigismundsäule und das bunte Treiben auf dem großen Marktplatz.

2. Tag: Warschau – Peitschendorf – Galkowo – Nikolaiken
Am Vormittag fahren Sie per Bus in den Süden der masurischen Seeplatte und besuchen den „Salon Marion Dönhoff“. Er wurde in Galkowo eingerichtet zur Erinnerung an die große deutsche Journalistin, die viel über ihre ostpreußische Heimat schrieb. In dem ehema-ligen Jagd- und Forsthaus, das aus Steinort [Sztynort] nach Gałkowo versetzt wurde, befindet sich auch eine Gaststube, in der Sie das Mittagessen einnehmen. Anschließend besuchen Sie das benachbarte große Gestüt Ferenstein und unternehmen eine Schlittenfahrt oder Kutschfahrt (ja nach Witterung). Nächste Station ist Peitschendorf [Piecki]. Dort wurde der masurische Heimatdichter Ernst Wiechert geboren. In seinem Geburtshaus ist heute ein Museum untergebracht, das an sein Leben und Werk erinnert. Die MS CLASSIC LADY erwartet Sie in Nikolaiken, im Zentrum der Masurischen Seenplatte, und Sie beziehen Ihre Kabine für die nächsten drei Übernachtungen.

3. Tag: Eckertsdorf – Kruttinnen
Wenn die Seen eisfrei sind, fahren Sie morgens mit dem Schiff in den Süden der Masurischen Seenplatte nach Piaski. Per Bus geht es weiter zum russisch-orthodoxen Philipponenkloster von Eckertsdorf. Es wurde 1847 von den so genannten „Altgläubigen“ gegründet und zeigt die religiöse Toleranz der damaligen Zeit. Nächste Station ist das Dorf Kruttinnen inmitten der Johannisburger Heide. Dort unternehmen Sie eine kurze Stocherkahnfahrt auf dem Flüsschen Kruttinna. Lassen Sie die Seele baumeln, wenn das Boot fast geräuschlos durch das kristallklare Wasser gleitet. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie den Biwakplatz mitten im Wald. Dort erwartet Sie bereits eine heiße Suppe aus dem Biwak-Topf direkt am Flussufer. Dann geht es zurück zur Anlegestelle. Wer möchte unternimmt am Nachmittag noch einen kleinen Spaziergang, bevor es in das weihnachtliche Abendprogramm übergeht. Auf der MS CLASSIC LADY wird Ihnen ein Weihnachtsessen nach alter polnischer Tradition serviert.

4. Tag: Popielno – Heilige Linde
In Popielno wurde eine biologische Station zur Rückzüchtung des urzeitlichen Tarpan-Pferdes eingerichtet, und auf der umliegenden Halbinsel wurden die Tiere ausgewildert, so dass man in den lichten Wäldern mit etwas Glück die Herde entdeckt. Nach einem Spaziergang erwartet Sie an Bord der MS CLASSIC LADY ein Mittagessen. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Busausflug in den Norden Masurens. Sie besuchen Rhein [Ryn] und gelangen dann zur barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und zählt zu den schönsten ihrer Art in Europa. Bewundern Sie die prachtvolle Innenausstattung und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren, und wer möchte, nimmt an einer Weihnachtsmesse teil. Anschließend geht es zurück zur MS CLASSIC LADY. Für das Abschiedsessen auf dem Schiff hat sich der Koch wieder etwas ganz besonderes ausgedacht und präsentiert eines seiner Kunstwerke zum variantenreichen Thema Fisch.

5. Tag: Masuren – Marienburg – Danzig
Heute heißt es Abschied nehmen von der MS CLASSIC LADY. Per Bus fahren Sie über Allenstein [Olsztyn], die Hauptstadt von Ermland-Masuren, nach Marienburg. Die mit 750m Ausdehnung größte Burganlage des Deutschen Ritterordens ist ein prächtiges Zeugnis der Norddeutschen Backsteingotik. Nach der Führung durch die imposante Festung bringt Sie der Bus nach Danzig.

6. Tag: Danzig
Das historische Zentrum der Hansestadt wurde nach schweren Zerstörungen detailgetreu wieder aufgebaut, eine Meisterleistung polnischer Restauratoren. Am Vormittag führt ein Rundgang zum Rechtstädtischen Rathaus, zur Marienkirche, dem größten aus Ziegeln errichtete Sakralbau der Welt, zum Krantor, zum Langen Markt mit Neptunbrunnen und in die Frauengasse. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung oder Sie unternehmen einen fakultativen Ausflug. Er führt zunächst zum mittelalterlichen Kloster Oliva, dem Danziger Bischofssitz. Weiter geht es ins Seebad Zoppot mit dem 500 m langen Seesteg und dem prachtvollen Grandhotel. Am Abend erwartet Sie noch ein Highlight. Beim Besuch eines traditionsreichen Restaurants in der Danziger Altstadt lassen Sie die Reise ausklingen und genießen in historischem Ambiente ein stilvolles Abschiedsessen.

7. Tag: Rückreise
Vormittags erfolgt der Transfer vom Hotel zum Flughafen oder Bahnhof in Danzig.

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